Anfangs waren sie nur für absolute Handymuffel geeignet, damit man immerhin erreichbar ist: Prepaid-Tarife, bei denen man keine Fixkosten hat, sondern sich ein Kontingent einfach als Karte vorkauft. Mit dem Aufkommen der Prepaid-Discounter hat sich das gründlich geändert. Als ausgerechnet Tchibo 2004 mit seinem einfachen Tarif einschlug wie eine Bombe, war auch dem letzten Anbieter plötzlich klar, das Kunden transparente, günstige Tarife lieben.
Inzwischen machen alle mit: Kleine Firmen, Discount-Kaufhäuser und selbst die großen Mobilfunkanbieter in Form von Tochterfirmen.
Für fast alle lohnt sich inzwischen das Telefonieren per Prepaid: Von zehn bis zwanzig Euro kostet die SIM-Karte, dann werden neun bis 15 Cent pro Gesprächsminute und SMS bezahlt. Günstig sind damit alle und Unetrschiede liegen im Detail. Fonic und simply etwa sind die aktuellen Preiskönige mit 9 und 8,5 Cent pro Gesprächsminute, rechnen allerdings jede volle Minute ab. Wer bei Tchibo oder ALDI telefoniert, dem wird jede Folgeminute sekundengenau abgerechnet. Bei kurzen Gesprächen ist das ein großer Faktor. Und natürlich sind die Netze verschieden. Manche Kunden legen großen Wert auf D-Netz- Qualität und fahren dann zum Beispiel mit congstar und Bildmobil billig und gut. Wie man bei so einem Dschungel den Überblick behält?
Man muss einfach auf dem Laufenden bleiben und sich über die neuesten Preistrends informieren - zum Beispiel bei uns.