Der Versand von Kurznachrichten im Inland sowie die mobile Internetnutzung im Ausland sollen billiger werden.
SMS innerhalb der EU zu verschicken, soll billiger werden. Wie EU-Kommissarin Reding mitteilt, soll der Betrag wohl zukünftig zwischen 11 und 15 Cent liegen. Im Durchschnitt zahlen Verbraucher derzeit 28 Cent.
Die neue Roamingverordnung, die Reding vorschlägt und die derzeit noch im EU-Parlament und im Ministerrat beraten werden, beinhaltet sowohl eine Regelung der Preise für das Versenden von Kurznachrichten wie auch Preisobergrenzen für mobiles Internet im Ausland. Zurzeit wird dem Verbraucher 11 Euro für die mobile Internetnutzung im Ausland berechnet, was nach Reding absolut nicht berechtigt ist, da die tatsächlichen Kosten weniger als 1 Euro betragen. Die EU-Kommissarin geht davon aus, dass die Verordnung noch vor der Europawahl 2009 in Kraft tritt.
Der internationale Wirtschaftsverband der Mobilfunkunternehmen, die GSM Association, geht davon aus, dass einige Mobilfunkbetreiber mit Inkrafttreten dieser Verordnung enorme Verluste hinnehmen müssen und einige sogar rote Zahlen schreiben werden. In Anbetracht des nach der EU-Regulierung eingesetzten Rückganges der Einnahmen beim Sprachroaming befürchtet der Verband nichts Gutes, sondern geht davon aus, dass Investitionen für neue Netzwerke und Dienste verschoben bzw. gekürzt werden müssen.